How to tell you’re getting old 2

I have been a gamer most of my life. I count myself lucky to still have a group of friends whom I meet regularly to play pen-and-paper role-playing games with. Most of these people I’ve known longer (much longer) than a decade and we jokingly refer to ourselves as ‘The Old Farts’ with the exception of “Youngster” who is barely in his mid-twenties.

Recently, we decided to switch to a new game system. We’re using the most recent edition, but our game master had a copy of the very first edition which he passed around during one of our evening meetings, and we were leafing through the pages reminiscing about the “good old times”. I looked at the publication date and remembered where and when I first played that game: 1991, in Weymouth, in the United Kingdom. I said: “Wow, guys, I just realised that the first time I played this game was 25 years ago.” The youngster gave me a funny look, and I realised that he had just realised that that was around the time he was born!

Talk about surrounding yourself with young people to feel young yourself.

 

AtTheGamingTable

At the Gaming Table

 

Bye Bye Gildenbrief: Und wieder gibt einer auf

NO ENGLISH TRANSLATION AVAILABLE:

Als Rollenspieler in Deutschland hat man zumindest von Midgard gehört. Ich habe vor über 20 Jahren auch mal die ein oder andere Runde gespielt und besitze ein paar alte Regelbücher. Kann nicht behaupten, dass ich mich sonderlich daran erinnere, irgendwie spukt in meinem Kopf aber die Vorstellung herum, dass Midgard ein etwas sperriges Regelsystem hat, aber das mag mir aus der Sicht von einem der im Augenblick Dungeon World spielt auch nur so vorkommen.

Über ein Gewinnspiel (ich weiß schon gar nicht mehr woher, die Nautilus vielleicht?) hatte ich mal ein Abo über vier Ausgaben des Gildenbriefs, der “Hauszeitschrift” von Midgard. Eben jene Zeitschrift wird nun nach 31 Jahren eingestellt. Die Gründe sind alle nachvollziehbar, aber der sentimentale Sack der ich nun mal bin kann nicht umhin ein wenig Wehmut zu verspüren, wenn damit wieder ein Stück deutscher Fandomgeschichte die Segel streicht.

Zu Midgard und deren Herausgebern, dem Ehepaar Franke, gibt es noch eine kleine Anekdote zu erzählen. Durch eben jenes oben erwähnte Gildenbrief-Abonnement fand ich heraus, dass der Sitz des Verlags für  F&SF Spiele in der Nähe von Kaiserslautern lag. Damals nutzte ich jede Gelegenheit mich journalistisch im Phantastikbereich zu betätigen, und war auch gerade durch mein erstes Auto so richtig mobil geworden. Kaiserslautern lag ja quasi bei mir “um die Ecke” und so bot ich Jürgen Pirner von der Nautilus an, ein Interview mit den Frankes zu machen. Dieses fand denn auch statt, der daraus resultierende Text jedoch verschwand in der Versenkung, da die Nautilus damals eine längere Ruhepause machte. Immerhin brachte es mir eine Einladung zum Essen in einem netten Landgasthaus, zwei signierte Midgard Regelbücher (die Bücher brachte ich, die Signatur bekamen sie vor Ort), sowie die Tatsache, dass sich Jürgen vermutlich an meinen Namen erinnerte, als ich mich nach dem erfolgreichen Neustart der Nautilus mit einem Vorschlag für ein Interview mit Andreas Eschbach an ihn wandte, welches dann auch tatsächlich veröffentlicht wurde, und die Grundlage für meine Mitarbeit bei diesem Magazin in der Mitte der 2000er Jahre wurde.

Wie dem auch sei, egal ob Midgardspieler oder nicht: Einen Moment des Schweigens für das Scheiden einer weiteren Fandominstitution.

Drachenväter, oder, Ich werde alt

Woran merkt man, dass man alt wird? Klar, auch an den grauen Haaren, aber die kriegen manche Leute (so auch ich) bereits in ihren 20ern. Aber wenn die eigene Kindheit und Jugend kulturgeschichtlich in einem Buch aufbereitet wird, ist das ein ziemlich untrügliches Zeichen.

“Drachenväter” ist ein geplantes Werk über die Geschichte des Rollenspiels, das zurzeit noch nach Crowdfunding sucht. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich den Titel irgendwie doof finde (wobei mir spontan auch kein besserer einfällt), aber intererssant klingt es auf jeden Fall. Ich denke mal, ich werde mich an der Finanzierung beteiligen.

Näheres dazu gibt es hier: Drachenväter auf Startnext

Hurra, eine neue Folge Schriftsonar

Ich muss ja gestehen, ich war wohl zu lange gafia um Schriftsonar bereits früher kennenzulernen, denn ich bin erst 2009 darauf gestossen. Seitdem bin ich aber ein Fan.
Die Herren Stoffel und Schneiberg plaudern intelligent, gekonnt und professionell über Science Fiction und artverwandte Literatur. Man muss nicht immer mit den beiden übereinstimmen, aber respektieren muss man sie. Erstens liegen sie für meinen Geschmack oft genug richtig mit ihren Einschätzungen und zweitens haben sie die Eier eine eigene Meinung zu vertreten. Ebenfalls hervorzuheben – es ist endlich mal ein phantastischer Podcast mit erträglicher Musikauswahl.

Ich habe über Schriftsonar schon einige gute Buchempfehlungen bekommen und freue mich auf mehr. Die neueste Folge gibt es entweder auf www.schriftsonar.de oder bei den üblichen verdächtigen wie iTunes &co.

Ehrlich gesagt würde ich mir wünschen, mehr Podcaster würde sich ein Beispiel an Schriftsonar nehmen und vielleicht seltener dafür aber besser und strukturierter auf Sendung gehen. Ich denke da etwa an die Rollenspielpodcasts wie Ausgespielt oder System Matters, für die ich durchaus Sympathien hege, die ich aber irgendwann nicht mehr weiterverfolgt habe, weil hin und wieder ein gepflegtes und ungeplantes Geplauder ganz nett ist aber auf die Dauer ist mir das dann doch etwas zu wenig. (Nix für ungut Leute!)

Terra Cthulhiania erschienen

Ist zwar schon ein paar Tage her, aber trotzdem freut es mich, an dieser Stelle von einer Neuerscheinung für die deutsche Ausgabe des Cthulhu Rollenspiels berichten zu dürfen. Einerseits weil es  natürlich immer immer schön ist zu sehen, dass dieses Rollenspiel in seiner deutschen Inkarnation gesund und munter ist. Andererseits, bei aller Bescheidenheit, weil sich auch ein Beitrag von mir darin befindet.

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