Bye Bye Gildenbrief: Und wieder gibt einer auf

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Als Rollenspieler in Deutschland hat man zumindest von Midgard gehört. Ich habe vor über 20 Jahren auch mal die ein oder andere Runde gespielt und besitze ein paar alte Regelbücher. Kann nicht behaupten, dass ich mich sonderlich daran erinnere, irgendwie spukt in meinem Kopf aber die Vorstellung herum, dass Midgard ein etwas sperriges Regelsystem hat, aber das mag mir aus der Sicht von einem der im Augenblick Dungeon World spielt auch nur so vorkommen.

Über ein Gewinnspiel (ich weiß schon gar nicht mehr woher, die Nautilus vielleicht?) hatte ich mal ein Abo über vier Ausgaben des Gildenbriefs, der “Hauszeitschrift” von Midgard. Eben jene Zeitschrift wird nun nach 31 Jahren eingestellt. Die Gründe sind alle nachvollziehbar, aber der sentimentale Sack der ich nun mal bin kann nicht umhin ein wenig Wehmut zu verspüren, wenn damit wieder ein Stück deutscher Fandomgeschichte die Segel streicht.

Zu Midgard und deren Herausgebern, dem Ehepaar Franke, gibt es noch eine kleine Anekdote zu erzählen. Durch eben jenes oben erwähnte Gildenbrief-Abonnement fand ich heraus, dass der Sitz des Verlags für  F&SF Spiele in der Nähe von Kaiserslautern lag. Damals nutzte ich jede Gelegenheit mich journalistisch im Phantastikbereich zu betätigen, und war auch gerade durch mein erstes Auto so richtig mobil geworden. Kaiserslautern lag ja quasi bei mir “um die Ecke” und so bot ich Jürgen Pirner von der Nautilus an, ein Interview mit den Frankes zu machen. Dieses fand denn auch statt, der daraus resultierende Text jedoch verschwand in der Versenkung, da die Nautilus damals eine längere Ruhepause machte. Immerhin brachte es mir eine Einladung zum Essen in einem netten Landgasthaus, zwei signierte Midgard Regelbücher (die Bücher brachte ich, die Signatur bekamen sie vor Ort), sowie die Tatsache, dass sich Jürgen vermutlich an meinen Namen erinnerte, als ich mich nach dem erfolgreichen Neustart der Nautilus mit einem Vorschlag für ein Interview mit Andreas Eschbach an ihn wandte, welches dann auch tatsächlich veröffentlicht wurde, und die Grundlage für meine Mitarbeit bei diesem Magazin in der Mitte der 2000er Jahre wurde.

Wie dem auch sei, egal ob Midgardspieler oder nicht: Einen Moment des Schweigens für das Scheiden einer weiteren Fandominstitution.

Growth Mindset: What to do when you fail

What do you do when you fail? Your short story got rejected? The photos you spent hours taking came out looking like shit?
Do you despair? Do you say, ‘ah, sod it. I’ll do something else’? These are signs of a fixed mindset, as opposed to a growth mindset. I just had one of those failure moments, and this is what I’ll do to pick me up. Continue reading

Photography and Geekery around Lake Geneva – Part 2: The H.R. Giger museum

Whilst the first installment of my travel blog from my trip to Switzerland was mostly about photography in Lausanne, the second installment will focus on my other passion: the “Phantastic” in literature and art. Read about my visit to the H.R. Giger museum in Gruyère after the jump.

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Mittelformat-Filme entwickeln im Saarland

Ich mache gewöhnlich keine Werbung, aber wenn ich von einem Angebot überzeugt bin, bin ich gerne bereit es weiterzuempfehlen. Heute möchte ich einen kleinen Hinweis geben, wo man günstig im Saarland seine Mittelformatfilme entwickeln kann, nämlich bei Knut Spang in Spiesen-Elversberg.

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Vom Sterben und der Macht der Symbole

ENGLISH TRANSLATION BELOW

Wir haben Angst vor dem Tod. Wir haben ihn aus unserer Sicht verbannt. Wir sterben in Krankenhäusern oder Altenheimen, umgeben von Maschinen, oft genug allein oder unter Fremden. Wer weiß denn schon noch, dass man einen Toten drei Tage im Haus lassen kann, damit Verwandte und Freunde sich verabschieden können?  Wer hält denn noch eine Totenwache? Wir überlassen die letzten Riten Bestattern, denn wir haben Angst davor, dass es irgendwie eklig sein könnte. Ich bin kein religiöser Mensch mehr, doch die Macht der Symbole ist mir bewusst. Das ist mir klar geworden.
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Photography and Geekery around Lake Geneva: Part 1 – Lausanne


I recently had the opportunity to spend a few days around Lake Geneva. It was the perfect opportunity to combine two of my passions, i.e. film photography and my love for all things “phantastic” (art, literature, film). In the first installment of blogs about my trip to Switzerland I want to share some of my experience in Lausanne. Expect some tips for analog photographers. Also, you can win free entry to Lausanne’s awesome photography museum. Read on to find out more!

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Aachen Horror ist online

Es gab schon länger nichts mehr von mir zu hören, insbesondere um das Aachen Horror Projekt ist es wenig still geworden. Das Spiel ist soweit fertig und es existiert auch eine Website, auf der man sich zur Teilnahme anmelden kann. Bitte bedenkt jedoch, dass es sich dabei in erster Linie um ein Forschungsprojekt handelt, nicht jedoch um ein kommerzielles Produkt. Sehr wahrscheinlich wird es also nach der Dauer des Projekts eingemottet werden. Wie dem auch sei, mir hat die Arbeit daran viel Spaß gemacht und ich habe einiges dabei gelernt.

Hier geht es zur Aachen Horror Website: http://www.aachenhorror.de

Phot-O-Types in The Typewriter Revolution

Last year, I published a how-to article on how to make what I jokingly call Phot-O-Types, i.e. photos including text snippets that were created by typing on a film negative strip with a typewriter.

Shortly afterwards I was contacted by Richard Polt, who was then busy writing a book on the cultural phenomenon of the typewriter, asking questions like “why would anyone in our digitised world still want to use a mechanical typewriter”? He asked me whether he could use some of my Phot-O-Types in the book. Of course, I agreed.

Recently, Richard contacted me with good news.  A publisher had been found, a cover designed and a publication date agreed upon. The Typewriter Revolution is set to be published in November 2015 by The Countryman Press publishing house:

The Typewriter Revolution: A Typist’s Companion for the 21st Century, by Richard Polt, introduces you to artists, poets, makers, teens, steampunks, musicians, and more creative people who love typewriters. It also provides advice on choosing, using, and maintaining a typewriter of your own.

You can pre-order it via Amazon or any other book dealer. Head over to Richard’s blog The Typewriter Revolution or his Facebook page to stay informed about the progress.

I, for one, am looking very much forward to our new ribbon-driven typing Overlords!