Zurück in den Häxler

English Summary Below

 

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Neulich im Hotel in Moskau

Nach beinahe 20 Jahren kehre ich wieder zurück in den “Häxler”. Der Häxler ist der Rezensionsblog meines alten Freunds Andreas Schweitzer, doch seinen Anfang nahm er als Rezensionssparte des Fanzines GRIMOIRE, das Andreas und ich in den 1990er Jahren gemeinsam herausgaben und auf das wir bis heute noch ein wenig stolz sind.

 

Auf einer Dienstreise las ich kürzlich wieder einen Klassiker der Phantastischen Literatur, nämlich Fritz Leibers “Our Lady of Darkness”, der mir beim zweiten Lesen genau so gut gefiel wie beim ersten Mal. Es ist schade zu sehen, dass es von diesem Buch anscheinend nur eine einzige deutsche Ausgabe gegeben hat (erschienen 1980 bei Heyne). Dabei ist der Roman mit starken autobiographischen Zügen wirklich lesenswert und hat seinen World Fantasy Award nicht unberechtigterweise erhalten. Die komplette Rezension gibt es also bei Andi im Häxler!

Es gibt auch einen interessanten virtuellen Spaziergang zu den Schauplätzen des Romans: Stalking Our Lady of Darkness.

ENGLISH SUMMARY

About 20 years ago I co-edited a fanzine (Grimoire) with my old friend Andreas Schweitzer. The fanzine is long dead but Andreas has revived the review part, which we jokingly called “Häxler” (chopper, or, blender) as a blog. Recently, my reading of the classic urban fantasy novel “Our Lady of Darkness” by Fritz Leiber made me want to write a review, and re-join Andreas in a common publication after almost two decades. By the way, Leiber’s classic novel is awesome and well worth a read!

How to tell you’re getting old 2

I have been a gamer most of my life. I count myself lucky to still have a group of friends whom I meet regularly to play pen-and-paper role-playing games with. Most of these people I’ve known longer (much longer) than a decade and we jokingly refer to ourselves as ‘The Old Farts’ with the exception of “Youngster” who is barely in his mid-twenties.

Recently, we decided to switch to a new game system. We’re using the most recent edition, but our game master had a copy of the very first edition which he passed around during one of our evening meetings, and we were leafing through the pages reminiscing about the “good old times”. I looked at the publication date and remembered where and when I first played that game: 1991, in Weymouth, in the United Kingdom. I said: “Wow, guys, I just realised that the first time I played this game was 25 years ago.” The youngster gave me a funny look, and I realised that he had just realised that that was around the time he was born!

Talk about surrounding yourself with young people to feel young yourself.

 

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At the Gaming Table

 

Bye Bye Gildenbrief: Und wieder gibt einer auf

NO ENGLISH TRANSLATION AVAILABLE:

Als Rollenspieler in Deutschland hat man zumindest von Midgard gehört. Ich habe vor über 20 Jahren auch mal die ein oder andere Runde gespielt und besitze ein paar alte Regelbücher. Kann nicht behaupten, dass ich mich sonderlich daran erinnere, irgendwie spukt in meinem Kopf aber die Vorstellung herum, dass Midgard ein etwas sperriges Regelsystem hat, aber das mag mir aus der Sicht von einem der im Augenblick Dungeon World spielt auch nur so vorkommen.

Über ein Gewinnspiel (ich weiß schon gar nicht mehr woher, die Nautilus vielleicht?) hatte ich mal ein Abo über vier Ausgaben des Gildenbriefs, der “Hauszeitschrift” von Midgard. Eben jene Zeitschrift wird nun nach 31 Jahren eingestellt. Die Gründe sind alle nachvollziehbar, aber der sentimentale Sack der ich nun mal bin kann nicht umhin ein wenig Wehmut zu verspüren, wenn damit wieder ein Stück deutscher Fandomgeschichte die Segel streicht.

Zu Midgard und deren Herausgebern, dem Ehepaar Franke, gibt es noch eine kleine Anekdote zu erzählen. Durch eben jenes oben erwähnte Gildenbrief-Abonnement fand ich heraus, dass der Sitz des Verlags für  F&SF Spiele in der Nähe von Kaiserslautern lag. Damals nutzte ich jede Gelegenheit mich journalistisch im Phantastikbereich zu betätigen, und war auch gerade durch mein erstes Auto so richtig mobil geworden. Kaiserslautern lag ja quasi bei mir “um die Ecke” und so bot ich Jürgen Pirner von der Nautilus an, ein Interview mit den Frankes zu machen. Dieses fand denn auch statt, der daraus resultierende Text jedoch verschwand in der Versenkung, da die Nautilus damals eine längere Ruhepause machte. Immerhin brachte es mir eine Einladung zum Essen in einem netten Landgasthaus, zwei signierte Midgard Regelbücher (die Bücher brachte ich, die Signatur bekamen sie vor Ort), sowie die Tatsache, dass sich Jürgen vermutlich an meinen Namen erinnerte, als ich mich nach dem erfolgreichen Neustart der Nautilus mit einem Vorschlag für ein Interview mit Andreas Eschbach an ihn wandte, welches dann auch tatsächlich veröffentlicht wurde, und die Grundlage für meine Mitarbeit bei diesem Magazin in der Mitte der 2000er Jahre wurde.

Wie dem auch sei, egal ob Midgardspieler oder nicht: Einen Moment des Schweigens für das Scheiden einer weiteren Fandominstitution.

Growth Mindset: What to do when you fail

What do you do when you fail? Your short story got rejected? The photos you spent hours taking came out looking like shit?
Do you despair? Do you say, ‘ah, sod it. I’ll do something else’? These are signs of a fixed mindset, as opposed to a growth mindset. I just had one of those failure moments, and this is what I’ll do to pick me up. Continue reading

Photography and Geekery around Lake Geneva – Part 2: The H.R. Giger museum

Whilst the first installment of my travel blog from my trip to Switzerland was mostly about photography in Lausanne, the second installment will focus on my other passion: the “Phantastic” in literature and art. Read about my visit to the H.R. Giger museum in Gruyère after the jump.

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Mittelformat-Filme entwickeln im Saarland

Ich mache gewöhnlich keine Werbung, aber wenn ich von einem Angebot überzeugt bin, bin ich gerne bereit es weiterzuempfehlen. Heute möchte ich einen kleinen Hinweis geben, wo man günstig im Saarland seine Mittelformatfilme entwickeln kann, nämlich bei Knut Spang in Spiesen-Elversberg.

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